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Snake

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:01

Stella Awards

Mit dem Stella Award werden in den USA Schadenersatzklagen und Gerichtsurteile „ausgezeichnet“, die offensichtlich als unberechtigt zu werten sind, mindestens aber als kurios gelten. Namensgeberin dieser nicht ganz ernst zu nehmenden Auszeichnung ist Stella Liebeck, die 1992 in einem viel beachteten Urteil 160.000 US-Dollar Schmerzensgeld und 480.000 US-Dollar Strafschadensersatz zugesprochen bekam, nachdem sie sich durch verschütteten Kaffee von McDonald's Verbrühungen dritten Grades zugezogen hatte.

Quelle: Wikipedia


Die Original Website lautet: www.stellaawards.com (EN)

Achtung: Leider gibt es sehr viele, vermutlich falsche Auskünfte, weshalb ich im folgenden nur die Gewinner benenne, die auch auf der Original Website beschrieben werden. Ausserdem verliert die Bedeutung ggf. in der Übersetzung, weshalb ich auch den Originaltext mit benenne.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:05

Stella Awards 2002


Platz 7: Philip Shafer
Philip Shafer flog von New Orleans nach Cincinnati. Neben ihm sass ein ziemlich korpulenter Mann. Er war so dick, dass sie "buchstäblich für zwei Stunden verheiratet waren, vom rechten Knie bis zur Schulter."
Praktisch, dass Herr Shafer selber Anwalt ist. So konnte er Delta Airlines gleich selber einklagen, auf 9500 Dollar Schmerzensgeld wegen "Peinlichkeit, grossem Unbehagen, mentaler Anspannung und schwerem emotionalem Leid."
Der Ausgang dieses Falls ist nicht bekannt, aber Shafer gab netterweise schon mal zu verstehen, dass er für eine aussergerichtliche Einigung zu haben sei.

#7: Attorney Philip Shafer of Ashland, Ohio, flew on Delta Airlines from New Orleans to Cincinnati and was given a seat, he says, next to a fat man. "He was a huge man," Shafer says. "He and I [were] literally and figuratively married from the right kneecap to the shoulder for two hours." He therefore "suffered embarrassment, severe discomfort, mental anguish and severe emotional distress," he claims in a lawsuit against the airline. Shafer figures this embarrassment, discomfort, mental anguish and emotional distress could be cured by a $9,500 payment from Delta. If Shafer isn't careful, that might be dwarfed by the divorce settlement his "huge" (seat)mate might demand.


Platz 6: James Brown
Der "Godfather of Soul" James Brown war schon öfter vor Gericht, wegen Drogen- und Waffenbesitzes, sexuellen Übergriffen, Anwendung von Gewalt und ähnlichem. Eine neue Erfahrung war es aber für ihn, von den eigenen Töchtern eingeklagt zu werden:
Deanna und Yamma sind der Ansicht, dass ihr weltberühmter Vater ihnen schlecht gesinnt ist. Er habe geschworen, dass seine Töchter keinen Rappen von ihm erhalten werden. Offenbar hat er Wort gehalten. So unternahmen sie halt jenen Schritt, den jede Tochter ohne genügend Taschengeld machen würde: Anwalt kontaktieren und Papi einklagen.
Einfach Geld fordern, weil man Tochter ist, geht ja nicht. Also klagten sie auf 1 Million Dollar Schadenersatz, das entgangene Honorar für 25 James-Brown-Songs, die sie angeblich mitgeschrieben haben. Zum Beispiel für den 76er Hit "Get Up Offa That Thing". Deanna und Yamma waren damals drei beziehungsweise sechs Jahre alt.

#6: "The Godfather of Soul" James Brown has a "grudge" against his daughters Deanna Brown Thomas and Yamma Brown Lumar, they allege. They say Brown "vowed to the media that his daughters will never get a dime from him" and "James Brown has kept his word." So they have done what any kid would do when cut off from their rich daddy's bank account: they sued him for more than $1 million, claiming that they are owed royalties on 25 of his songs which, they say, they helped him write even though, at the time, they were children. For instance, when Brown's 1976 hit "Get Up Offa That Thing" was a chart-topper, the girls were aged 3 and 6. It's enough to make Brown switch to the Blues.


Platz 5: Robert Paul Rice
Robert Paul Rice sitzt in Utah im Knast. Er fühlt sich in seinen Grundrechten verletzt, weil ihm die Gefängnisbehörden die Ausübung seiner Religion verweigern. Ein Skandal? Gewiss, wenn Rice im Mormonenstaat das Beten zu Allah, Gott, Jahwe oder wem auch immer mit den dazu nötigen Riten verwehrt würde. Aber Robert Rice bezeichnet sich als "druidischen Vampir". Als solcher brauche er "sexuellen Zugang zu einer Vampirin". Ausserdem versorge ihn das Gefägnis nicht mit der "Diät, die einem Vampir zusteht". Richtig geraten, Herr Rice hätte gerne Blut in seiner Suppenschüssel. Diese Klage wurde abgewiesen. Es half Rice in der Verfechtung seines Anliegens nicht, dass er beim Eintritt in das Gefängnis angab, Katholik zu sein. Naja, den entscheidenden Unterschied hat das wohl auch nicht mehr gemacht.

#5: Utah prison inmate Robert Paul Rice, serving 1-15 years on multiple felonies, sued the Utah Department of Corrections claiming the prison was not letting him practice his religion: "Druidic Vampire". Rice claimed that to do that, he must be allowed sexual access to a "vampress". In addition, the prison isn't supplying his specific "vampiric dietary needs" (yes: blood). Records show that Rice registered as a Catholic when he was imprisoned in 2000. "Without any question we do not have conjugal visits in Utah," said a prison spokesman when the suit was thrown out. Which just goes to prove prison life sucks.


Platz 4: Kathleen Ann McCormick
Ärzte raten einem beim Gesundheits-Check immer dasselbe: Weniger essen, mehr bewegen, Rauchen aufgeben. Hört man darauf? Nö, nicht wirklich. Man nickt schuldbewusst, geht raus, zündet sich eine an und fährt zum nächsten McDrive.
Auch Kathleen Ann McCormick gehört zu dieser Mehrheit der Unbelehrbaren. Die stark übergewichtige Raucherin aus dem US-Staat Pennsylvania litt unter hohem Blutdruck und wies überhöhte Cholesterinwerte auf. Ausserdem zeigte ihre Familiengeschichte, dass sie genetisch auf Herz-Kreislauf-Krankheiten besonders anfällig ist. Wenig überraschend erlitt sie einen Herzinfarkt, überlebte den aber zumindest so weit, dass sie eine Klage gegen acht Ärzte und ihren Arbeitgeber über mindestens eine Million Dollar Schmerzensgeld anstrengen konnte. Die Begründung: Die genannten "hätten zu wenig gemacht, um mich davon zu überzeugen, einen gesünderen Lebensstil anzunehmen".

#4: Every time you visit your doctor, you're told the same old things: eat less, exercise more, stop smoking. Do you listen? Neither did Kathleen Ann McCormick. The obese, cigarette-smoking woman from Wilkes-Barre, Penn., had high blood pressure, high cholesterol and a family history of coronary artery disease. Yet doctors at the Department of Veterans Affairs Medical Center "did not do enough" to convince her to work to improve her own health. Unsurprisingly, she had a heart attack which, she says in a federal lawsuit, left her a "cardiac invalid". In addition to eight doctors, she's suing their employer -- the U.S. government -- demanding a minimum of $1 million in compensation.


Platz 3: Bob Craft (Jack Ass)
1997 änderte Bob Craft aus Montana seinen Namen in Jack Ass. Weshalb auch nicht; Leute wie "Dubel" oder "Wichser" nehmen einen neuen Namen an, weil ihnen der bisherige zu peinlich ist. Bob ging den umgekehrten Weg; "Jack Ass" bedeutet zusammengeschrieben "Esel", in der Getrenntschreibung sind noch andere, weniger jugendfreie Interpretationen möglich.
Wie es der Zufall so will, startete MTV im Jahr 2000 die Serie "Jackass" - geschmacklose Stunts von grenzdebilen Schauspielern für ein hirnloses Publikum. Klar, dass unser Jack Ass da in der ersten Reihe sass und sich sagte "Hey, der Titel dieser Serie kommt mir bekannt vor".
Nach einer Weile kam er auf den Zusammenhang und rief einen Anwalt an, um MTV wegen Plagiats zu verklagen. Aber oh Wunder, kein Jurist wollte sich des Falls annehmen. Kaum aus ethischen Gründen; eher, weil er völlig chancenlos war. So nahm Jack Ass die Sache selber in die Hand und klagte auf 50 Millionen Dollar Schadenersatz - mit unbekanntem, aber absehbarem Ausgang.

#3: In 1997 Bob Craft, then 39, of Hot Springs, Montana, changed his name to Jack Ass. Now, he says that MTV's TV show and movie "Jackass" was "plagiarized" from him, infringes his trademarks and copyrights, and that this has demeaned, denigrated and damaged his public image. No attorney would take the case, so he has filed suit on his own against MTV's corporate parent, demanding $50 million in damages. If nothing else, Jack Ass has proved he chose his name well.


Platz 2: Hazel Norton
Hazel Norton aus dem Staat Mississippi las von einer Sammelklage gegen Johnson & Johnson. Deren Verdauungs-Medikament Propulsid wurde mit einigen Todesfällen in Verbindung gebracht, wohl aufgrund der Kreuzwirkung mit anderen eingenommenen Medikamenten. Ihr Hausarzt hatte Hazel Norton Propulsid verschrieben. Probleme damit bekundete sie keine, wie Frau Norton zugab. Aber hey - Gelegenheit macht Kläger. Also schloss sie sich der Sammelklage an und nannte ihren Arzt als denjenigen, der letztlich für die Verschreibung verantwortlich war.Der erfuhr von der Klage und gab seine Stelle im Spital der Kleinstadt auf - wo er sich der medizinischen Betreuung von armen Patienten verschrieben hatte. Seine Frau, eine Kinderärztin, verliess das Spital und den Staat mit ihm. So blieben nur noch zwei praktizierende Ärzte zur Behandlung Mittelloser in dem Ort, bloss weil Hazel Norton ein paar Tausender abzocken wollte.

#2: Hazel Norton of Rolling Fork, Miss., read there was a class action suit against the drug Propulsid, which her doctor had prescribed to her for a digestive disorder. Despite admitting that "I didn't get hurt by Propulsid," Norton thought "I might get a couple of thousand dollars" by joining the lawsuit. When her doctor was named in the suit, he quit his Mississippi practice -- where he was serving the poor. He left with his wife, a pediatrician and internist. That left only two doctors practicing at the local hospital. So while Norton wasn't harmed by the drug, all her neighbors now get to suffer from drastically reduced access to medical care because of her greed.


Und der Gewinner des Stella Awards 2002 ist: Die Geschwister Bird
Die Geschwister Bird. Deren Mutter wurde für einen kleinen Eingriff ins Spital überführt, begleitet von ihren Töchtern. Bei der Intervention ging etwas schief; die Ärzte hetzten mit der Patientin umgehend in die Intensivstation, wo sie fachkundig mit modernem Gerät betreut werden konnte. Da klagten die Schwestern das Spital ein. Nicht etwa wegen allfälliger Kunstfehler, sondern wegen "Zufügung von emotionalem Leid" - damit war nicht das Leid ihrer Mutter gemeint, sondern ihr eigenes, weil sie Zeuge geworden waren, wie ihre Mama in die Intensivstation überführt wurde. Das hätte das Spital verhindern müssen. Wie? Naja, wahrscheinlich sollten die Ärzte zuerst die Angehörigen beruhigen und aus dem Zimmer führen, ihnen vielleicht einen Tee servieren, um dann zu ihrem Patienten zurückzukehren. Die Schwestern waren jedenfalls dermassen davon überzeugt, Opfer der herzlosen Ärzte geworden zu sein, dass sie den Fall bis ans kalifornische oberste Gericht zogen, wo er endgültig abgeschmettert wurde.

And the winner of the 2002 True Stella Award: Sisters Janice Bird, Dayle Bird Edgmon and Kim Bird Moran sued their mother's doctors and a hospital after Janice accompanied her mother, Nita Bird, to a minor medical procedure. When something went wrong, Janice and Dayle witnessed doctors rushing their mother to emergency surgery. Rather than malpractice, their legal fight centered on the "negligent infliction of emotional distress" -- not for causing distress to their mother, but for causing distress to them for having to see the doctors rushing to help their mother. The case was fought all the way to the California Supreme Court, which finally ruled against the women. Which is a good thing, since if they had prevailed doctors and hospitals would have had no choice but to keep you from being anywhere near your family members during medical procedures just in case something goes wrong. In their greed, the Bird sisters risked everyone's right to have family members with them in emergencies.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:05

Stella Awards 2003


Platz 8: Stephen Joseph
Der Anwalt Stephen Joseph unterhält eine gemeinnützige Gesellschaft, deren Ziel es ist, gehärtete Fette, die tatsächlich sehr schädlich sind, aus Fertiggerichten zu verbannen. Um mehr Publicity für sein Vorhaben zu bekommen, suchte sich Joseph, ein Lebensmittel, das tatsächlich gehärtete Fette verwendet - Oreo Kekse - und verklagte den Hersteller Kraft wegen Verwendung dieses Zusatzes. Die Aufmerksamkeit "Oreo zu verklagen" war so enorm, dass Joseph die Klage nach genau 13 Tagen fallen ließ. Er ließ nicht einmal Kraft die Klage zustellen und zeigte damit, dass er kein Interesse daran hatte, den Fall tatsächlich vor Gericht zu bringen. Wie viele wichtigere Fälle wurden bei Gericht zur Seite gelegt, als er versuchte, Aufmerksamkeit auf seine Hobby-Tätigkeit zu lenken?

#8: Stephen Joseph of San Francisco, Calif. Joseph runs a non-profit group whose goal is to ban the "trans fats" used in many processed foods and which are indeed very unhealthy. But to help gain publicity for his cause, Joseph, an attorney, chose one food that uses trans fats -- Oreo cookies -- and sued Kraft Foods for putting the stuff in the snack. The resulting publicity over "suing Oreos" was so intense that Joseph dropped the suit after just 13 days. He never even served the suit on Kraft, showing that he had no interest in actually getting the case heard in court. What real cases got pushed aside during his abuse of the courts to get publicity for his pet organization?


Platz 7: Shawn Perkins
Perkins wurde auf dem Parkplatz des Paramount King Island Vergnügungsparks in Mason, Ohio, vom Blitz getroffen. Ein klassicher Fall höherer Gewalt, oder? Nein, sagt Perkins' Anwalt: "Das wäre natürlich die spontane Reaktion der meisten Leute auf so einen Vorfall". Der Anwalt allerdings sieht das anders und hat den Vergnügungspark auf Schadensersatz verklagt. Seine Begründung: Die Betreiber hätten davor warnen müssen, sich während eines Gewitters im Freien aufzuhalten.

#7: Shawn Perkins of Laurel, Ind. Perkins was hit by lightning in the parking lot Paramount's Kings Island amusement park in Mason, Ohio. A classic "act of God", right? No, says Perkins' lawyer. "That would be a lot of people's knee-jerk reaction in these types of situations." The lawyer has filed suit against the amusement park asking unspecified damages, arguing the park should have "warned" people not to be outside during a thunderstorm.


Platz 6: Caesar Barber
Der 1,78 Meter große und 135 Kilo schwere Barber behauptete, er sei fettleibig und zuckerkrank. Außerdem würde er an einer Herzkrankheit leiden, weil ihn Fastfood-Restaurants gezwungen hätten, dort vier bis fünf fette Mahlzeiten pro Woche zu verzehren. Er verklagte McDonald's, Burger King, Wendy's und KFC (Kentucky Fried Chicken) auf nicht näher ausgeführten Schadenersatz, weil sie ihn nicht davor gewarnt hätten, dass ihr Essen schlecht für ihn sei, und weil sie "enorm profitiert" hätten. Der Richter wies den Fall zwei Mal ab und untersagte, ihn ein drittes Mal einzureichen. Ist das jetzt das Ende dieser McFälle? Rechtsexperten sagen: Auf keinen Fall. Anwälte werden sich einen anderen Kläger suchen und von vorne beginnen.

#6: Caesar Barber, 56, of New York City. Barber, who is 5-foot-10 and 270 pounds, says he is obese, diabetic, and suffers from heart disease because fast food restaurants forced him to eat their fatty food four to five times per week. He filed suit against McDonald's, Burger King, Wendy's and KFC, who "profited enormously" and asked for unspecified damages because the eateries didn't warn him that junk food isn't good for him. The judge threw the case out twice, and barred it from being filed a third time. Is that the end of such McCases? No way: lawyers will just find another plaintiff and start over, legal scholars say.


Platz 5: Cole Bartiromo
Nachdem Bartiromo an der Börse mehr als eine Million Dollar gemacht hatte, musste er alles zurückzahlen: Die Finanzbehörde warf ihm vor, seine Gewinne durch Betrug erreicht zu haben. Bartiromo spielte vorher an der Schule Baseball, aber nach seinem Betrugsverfahren durfte er nicht länger an der außerschulischen Veranstaltung teilnehmen. Bartiromo lernte offenbar eine Menge während seiner Zeit vor Gericht: Er brachte eine Klage gegen seine Schule ein. Die Begründung: Er hätte eine Karriere als Profispieler geplant, aber durch den Rauswurf aus dem Schulteam könnten ihn nun keine Talent-Scouts mehr entdecken. In seiner Klage forderte er von der Schule eine Wiedergutmachung für die entgangenen Gehälter, die er in der Spitzenliga erhalten hätte - er wollte 50 Millionen Dollar.

#5: Cole Bartiromo, 18, of Mission Viejo, Calif. After making over $1 million in the stock market, the feds made Bartiromo pay it all back: he gained his profits, they said, using fraud. Bartiromo played baseball at school, but after his fraud case broke he was no longer allowed to participate in extracurricular sports. Bartiromo clearly learned a lot while sitting in federal court: he wrote and filed his own lawsuit against his high school, reasoning that he had planned on a pro baseball career but, because he was kicked off the school's team, pro scouts wouldn't be able to discover him. His suit demands the school reimburse him for the great salary he would have made in the majors, which he figures is $50 million.


Platz 4: Pater David Hanser
Hanser war einer der ersten katholischen Priester, die im Rahmen des gewaltigen Missbrauchsskandals an Kindern in den USA erwischt wurden. In einem Rechtsstreit bezahlte er 1990 einem seiner Opfer 65.000 Dollar. In der getroffenen Abmachung willigte Hanser ein, nicht mehr mit Kindern zu arbeiten. Das Opfer aber fand heraus, dass Hanser diesen Teil der Abmachung ignorierte. Das Opfer wandte sich darauf an die Kirche und bat sie, Hanser davon abzuhalten, mit Kindern zu arbeiten - aber die Kirche wollte nicht eingreifen. "Es ist Sache der Kirche zu entscheiden, wo er tätig ist", argumentierte der Anwalt des Priesters. Als sich darauf das schockierte Opfer an die Presse wandte um die Öffentlichkeit vor dem pädophilen Priester in der Nähe ihrer Kinder zu warnen, verklagte ihn Hanser auf besagte 65.000 Dollar. Der Grund: Er habe jetzt seinerseits die Abmachung gebrochen - nämlich über diese Abmachung Stillschweigen zu bewahren. Die Botschaft ist klar: Halt den Mund bei Missbrauch - oder wir werden dich verklagen, weil du uns erwischt hast!

#4: Priest David Hanser, 70. Hanser was one of the first Catholic priests to be caught up in the sex abuse scandal. In 1990, he settled a suit filed by one of his victims for $65,000. In the settlement, Hanser agreed not to work with children anymore, but the victim learned that Hanser was ignoring that part of the agreement. The victim appealed to the church, asking it to stop Hanser from working near children, but the church would not intervene. "It's up to the church to decide where he works," argued the priest's lawyer. When the outraged victim went to the press to warn the public that a pedo priest was near children, Hanser sued him for the same $65,000 because he violated his own part of the deal -- to keep the settlement secret. The message is clear: shut up about outrageous abuse, or we'll sue you for catching us.


Platz 3: Wanda Hudsone
Nachdem Hudson ihr Heim wegen einer Zwangsvollstreckung verloren hatte, brachte sie ihre Habseligkeiten in einem Lager unter. Sie gab an, eines Abends in ihrem Lagerabteil gewesen zu sein "um nach einigen Papieren zu suchen", als der Geschäftsführer die Tür ihres Abteils offen fand - und sie abschloss. Hudson streitet ab, dass sie im Inneren geschlafen hätte, aber unbegreiflicherweise rief sie weder um Hilfe noch klopfte sie an die Tür, um befreit zu werden. Sie wurde erst nach 63 Tagen gefunden und überlebte nur knapp. Die früher mollige 150-Pfund-Frau ernährte sich von Lebensmitteln, die sie zufällig in ihrem Abteil hatte und wog knapp 83 Pfund, als sie gefunden wurde. Sie verklagte die Einlagerungsfirma auf zehn Millionen Dollar - wegen Fahrlässigkeit. Obwohl die Geschworenen-Jury nicht berücksichtigen durfte, dass bei Hudson zuvor psychische Probleme diagnostiziert wurden, befand sie Hudson zu fast 100 Prozent schuldig an ihrer schlimmen Lage - gewährte ihr aber doch eine Entschädigung von 100.000 Dollar.

#3: Wanda Hudson, 44, of Mobile, Ala. After Hudson lost her home to foreclosure, she moved her belongings to a storage unit. She says she was inside her unit one night "looking for some papers" when the storage yard manager found the door to her unit ajar -- and locked it. She denies that she was sleeping inside, but incredibly did not call for help or bang on the door to be let out! She was not found for 63 days and barely survived; the formerly "plump" 150-pound woman lived on food she just happened to have in the unit, and was a mere 83 pounds when she was found. She sued the storage yard for $10 million claiming negligence. Even though the jury was not allowed to learn that Hudson had previously diagnosed mental problems, it found Hudson was nearly 100 percent responsible for her own predicament -- but still awarded her $100,000.


Platz 2: Doug Baker
Baker sagt, Gott hätte ihn zu einem streunenden Hund "geführt". Er gibt zu, dass "die Leute glaubten, ich sei verrückt", als er 4000 Dollar für den Tierarzt ausgab, um den verletzten Köter wieder gesund zu machen - aber hey, es war Gottes Hund! Dabei waren die 4000 Dollar gar nichts: Er konnte nicht einmal seine Freundin zum Abendessen ausführen, ohne einen Hundesitter für ihn zu engagieren. Als das ungestüme Tier dem Hundesitter entwischte, schaltete Baker nicht nur eine einfache Zeitungsanzeige, sonders buchte die teure Variante - mit Foto. Sein Geschäft machte Pleite, weil er seine ganze Zeit in die Suche nach dem Hund investierte. Er konnte seiner Freundin keinen Heiratsantrag machen, weil er wollte, dass der Hund ihr den Verlobungsring überreicht. Er heuerte vier Tierpsychologen an, damit sie ihm Hinweise zum Verbleib des Vierbeiners geben und engagierte eine Hexe für hilfreiche Zaubersprüche. Er verteilte sogar seinen eigenen Urin, um "sein Territorium zu markieren" und den Hund so heimzulocken. Und, so sagte er, er weinte jeden Tag. Nach zweimonatiger Suche ging er dorthin, wo der Hund entlaufen war - und fand ihn. Seine erste Tat: Er legte dem Köter ein Halsband um - was er vorher nicht gemacht hatte, obwohl er doch so wertvoll war. Danach verklagte er den Hundesitter und forderte die Erstattung folgender Kosten:
* 20.000 Dollar für die Suche;
* 30.000 Dollar Verdienstausfall, weil sein Geschäft Pleite ging;
* 10.000 Dollar für den "vorübergehenden Verlust des speziellen Wertes" des Hundes an sich und
* 100.000 Dollar für "emotionale Schäden".
Insgesamt also 160.000 Dollar. Gott wurde übrigens nicht als Beklagter genannt.

#2: Doug Baker, 45, of Portland, Ore. Baker says God "steered" him to a stray dog. He admits "People thought I was crazy" to spend $4,000 in vet bills to bring the injured mutt back to health, but hey, it was God's dog! But $4,000 was nothing: he couldn't even take his girlfriend out to dinner without getting a dog-sitter to watch him. When the skittish dog escaped the sitter, Baker didn't just put an ad in the paper, he bought display ads so he could include a photo. His business collapsed since he devoted full time to the search for the dog. He didn't propose to his girlfriend because he wanted the dog to deliver the ring to her. He hired four "animal psychics" to give him clues to the animal's whereabouts, and hired a witch to cast spells. He even spread his own urine around to "mark his territory" to try to lure the dog home! And, he said, he cried every day. Two months in to the search, he went looking for the dog where it got lost -- and quickly found it. His first task: he put a collar on the mutt. (He hadn't done that before for a dog that was so "valuable"?!) After finding the dog, he sued the dog sitter, demanding $20,000 for the cost of his search, $30,000 for the income he lost by letting his business collapse, $10,000 for "the temporary loss of the special value" of the dog, and $100,000 in "emotional damages" -- $160,000 total. God has not been named as a defendant.


Und der Gewinner des Stella Awards 2003 ist: Die Stadt Madera, Kalifornien
Marcy Noriega, Polizeibeamtin aus Madera, setzte einen Verdächtigen wegen einer Lappalie mit Handschellen gefesselt auf den Rücksitz ihres Einsatzwagens. Als dieser begann, gegen die Autoscheiben zu schlagen, wollte Noriega ihn mit ihrem "Taser" bändigen. Unglaublicherweise nahm sie aber nicht ihre Betäubungspistole aus dem Gürtel, sondern zog ihre Dienstwaffe aus dem Halfter und schoss dem Mann in die Brust - worauf er sofort tot war. Nun sagt die Stadt Madera aber, die Tötung sei nicht der Fehler der Polizeibeamtin und argumentiert "dass jeder vernünftige Polizist versehentlich die Dienstwaffe statt der Betäubungspistole ziehen könnte". Deshalb verklagte die Stadt den Hersteller der Betäubungspistole "Taser International" mit dem Ziel, dieser solle für jede Forderung aus dem Rechsstreit geradestehen, den die Familie des Getöteten angestrengt hatte. Was für eine Verunglimpfung gut ausgebildeter Polizisten, die sehr wohl den Unterschied zwischen einem echten und einem falschen Revolver erkennen können. Und was für ein feiger Versuch sich vor der Verantwortung für die Handlungen der eigenen, schlecht ausgebildeten Beamten zu drücken!

And the winner of the 2003 True Stella Award: The City of Madera, Calif. Madera police officer Marcy Noriega had the suspect from a minor disturbance handcuffed in the back of her patrol car. When the suspect started to kick at the car's windows, Officer Noriega decided to subdue him with her Taser. Incredibly, instead of pulling her stun gun from her belt, she pulled her service sidearm and shot the man in the chest, killing him instantly. The city, however, says the killing is not the officer's fault; it argues that "any reasonable police officer" could "mistakenly draw and fire a handgun instead of the Taser device" and has filed suit against Taser, arguing the company should pay for any award from the wrongful death lawsuit the man's family has filed. What a slur against every professionally trained police officer who knows the difference between a real gun and a stun gun! And what a cowardly attempt to escape responsibility for the actions of its own under-trained officer.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:06

Stella Awards 2004


Platz 6: Verlagshaus The Tribune Co.
Das Verlagshaus The Tribune Co. besitzt neben mehreren Zeitungen auch das Baseball-Team der Chicago Cubs. Einer der Zeitungsausträger heißt Mark Guthrie (43) und wohnt in Connecticut. Einer der Baseballspieler heißt Mark Guthrie (38) und wohnt in Illinois. Die Lohnbuchhaltung des Unternehmens verwechselte die beiden und schrieb das Salär des Baseballspielers dem Gehaltskonto des Zeitungsausträgers gut. Dieser erlaubte seinem Verlagshaus immerhin 90 Prozent der falsch verbuchten Lohnsumme rückzubuchen, verlangte für den Rest aber eine Garantie. Der Connecticut-Guthrie wollte den Restbetrag erst nach einer kompletten Gehaltsabrechnung freigeben um sicherzustellen, dass er einerseits sein volles, eigenes Gehalt bekommt und andererseits keine Steuerprobleme für die Extrazahlung von 300.000 Dollar (!) hat. Die Tribune zog es vor Guthrie wegen der ausstehenden Summe zu verklagen, statt dieser vernünftigen Absicherung nachzukommen. Das Urteil steht noch aus.

#6: The Tribune Co. of Chicago, Ill. The newspaper chain owns several newspapers, as well as the Chicago Cubs baseball team. One of its newspaper carriers was Mark Guthrie, 43, of Connecticut. One of its ball players was Mark Guthrie, 38, of Illinois. The company's payroll department mixed the two up, putting the ballplayer's paycheck into the paper carrier's bank account. The carrier allowed them to take back 90 percent of the improperly paid salary, and said they could have the rest after they gave him a full accounting to ensure he not only got his own pay, but wouldn't have any tax problems for being paid $300,000(!) extra. The Tribune Co., rather than provide that reasonable assurance, instead sued him for the rest of the money.


Platz 5: "High Tech"-Einzelhändler Sharper Image
Der "High Tech"-Einzelhändler Sharper Image verkauft eine Menge Luftfilter der Marke "Ionic Breeze" (Ionische Brise). Als Teil eines groß angelegten Vergleichs mehrer Luftfilter stellte das Kosumentenmagazin "Consumer Reports" fest, dass der "Ionic" am schlechtesten von allen abschnitt. Sharper Image reklamierte, sie wären keinem "fairen" Test unterzogen worden. Auf die Nachfrage des Konsumentenmagazins, welcher Testablauf denn gewünscht sei, antwortete Sharper Image nie - bis er Consumer Reports verklagte. Nicht nur sei die Klage unerheblich - befand darauf ein Bundesrichter - sondern auch, dass sie sogar ein illegaler Versuch wäre, die öffentliche Debatte zu unterdrücken. Sharper Image wurde dazu verdonnert, an Consumer Reports 400.000 Dollar zu zahlen, um deren Rechtsanwaltskosten abzudecken.

#5: "High Tech" retailer Sharper Image sells a lot of its "Ionic Breeze" air filters. As part of a comparative review of many air filters, Consumer Reports magazine found the "Ionic" unit was the worst performer. SI complained, saying it didn't do a "fair" test. CU asked what sort of test should be done, but SI never replied -- until it sued CU. A federal judge ruled the suit not only had no merit, but was actually an illegal attempt to squelch public discussion. SI was ordered to pay CU $400,000 to cover its legal defense costs.


Platz 4: Edith Morgan
Edith Morgan war die Mutter des Football-Stars Derrick Thomas von den Kansas City Chiefs. Derrick Thomas starb, nachdem er bei einem Unfall aus seinem Geländewagen geschleudert worden war - weil er während eines Schneesturms zu sehr aufs Gaspedal gedrückt hatte. Seine Mutter war allerdings der Ansicht, dass sich Thomas nicht den Nacken gebrochen hatte, weil er unangeschnallt den Highway hinuntergekugelt war, sondern weil das Dach seines Geländewagens einige Zentimeter nachgegeben hatte. Also verklagte sie General Motors. Morgans Anwalt forderte die Geschworenen auf, ihr über 100 Millionen Dollar - oder mehr - Schadensersatz zuzusprechen, er "wolle da keine Obergrenze ziehen". General Motors verteidigte sich, dass Thomas' Geländewagen zwar wegen seiner Übergröße von existierenden Bundesnormen zu Dachstabilität ausgenommen war, er sie aber dennoch erfüllen würde. Die Geschworenen einigten sich: Von den geforderten 100 Millionen Dollar bekam Edith Morgan... nichts.

#4: Edith Morgan, mother of Kansas City Chiefs football star Derrick Thomas, who died after being thrown from his SUV in a crash while speeding in a snowstorm. Morgan said Thomas's neck was broken because the SUV's roof collapsed a few inches -- not from rolling down the highway because he wasn't wearing a seatbelt -- and sued General Motors. Her lawyer begged jurors to award more than $100 million in damages, perhaps more -- he "did not want to put an upper limit on it." GM pointed out that Thomas's oversize SUV was exempt from federal roof crush standards, yet it met them anyway. The jury sent a message: of that $100 million, it awarded Morgan ...nothing.


Platz 3: Tanisha Torres
Frau Torres verklagte die Firma Radio Shack, weil diese Torres' Heimatstadt Wyndanch auf der Telefonrechnung fälschlicherweise als "Crimedanch" angegeben hatte. Sie bat nicht einmal um eine Korrektur, sie klagte einfach. "Ich bin nicht kriminell", jammerte sie. "Mein Sohn spielt im American Football-Team seiner High School." Klar, das macht Sinn. Der Name "Crimedanch" ist ein gebräuchlicher Scherz, außerdem bestätigte die Polizei des Bezirks, dass es eine Gegend mit hoher Kriminalitätsrate ist. Dennoch beharrte Torres darauf, dass sie "Empörung" fühlte und "peinlich berührt" war, als sie diesen Schreibfehler auf ihrer Telefonrechnung sehen musste. Die Klageschrift fordert nicht näher bezifferten Schadensersatz. Das Urteil steht noch aus.

#3: Tanisha Torres of Wyndanch, N.Y. The woman sued Radio Shack for misspelling her town as "Crimedanch" on her cell phone bill. She didn't even ask them to change it; she just sued. "I'm not a criminal," she whined. "My son plays on the high school football team." Yeah, that makes sense. The name "Crimedanch" is a common joke; police in the area confirm it's a high-crime area. Still, Torres claimed she suffered "outrage" and "embarrassment" at having to see that spelling on her private phone bill. The suit seeks unspecified damages.


Platz 2: Homecomings Financial
Homecomings Financial ist eine Tochtergesellschaft der GMAC Finanzdienstleistungen, die wiederum eine Abteilung von General Motors ist. Diese Kundenkreditbank akzeptierte eine Anschriftänderung durch "Identitätsdiebe" zu einem Kundenkonto, das Robert und Suzanne Korinke gehörte. Diese Identitätsdiebe ließen eine Schuld von 142.000 US-Dollar auflaufen, und die Korinkes benachrichtigten Homecomings über den Betrug, sobald sie ihn bemerkten. Zwei Jahre später verklagte Homecomings die Korinkes mit der Begründung, die "Nachlässigkeit" des Paares sei "Schuld an dem Homecomings entstandenen Schaden" - und nicht etwa die Tatsache, dass die Firma schlicht Betrügern aufgesessen war und ihnen so viel Geld nachwarf, wie die Gauner nur abstauben konnten. Dennoch gelang es den Opfern das Unternehmen dazu zu bewegen, die Klage in Höhe von 74.000 Dollar plus Anwaltskosten fallen zu lassen. Allerdings erst, nachdem sie selber 5000 Dollar in Anwaltsgebühren gesteckt hatten - ein Ausgang, den der Anwalt des Paares als "wirklich glücklich" umschrieb.

#2: Homecomings Financial, a subsidiary of GMAC Financial Services, which is a division of General Motors. The finance company accepted a change of address notice from identity thieves for the account belonging to Robert and Suzanne Korinke. The thieves ran up a $142,000 debt, and the Korinkes notified Homecomings of the fraud the moment they discovered it. Homecomings sued them two years later, saying the couple's "negligence" is what "caused the injury to Homecomings," not the fact that the company accepted a change of address from fraudsters -- and then gave them all the money they could drain. The victims got the company to drop the suit, which demanded $74,000 plus attorney's fees, after shelling out $5,000 in legal fees -- an outcome the couple's lawyer called "really lucky".


Und der Gewinner des Stella Awards 2004 ist: Mary Ubaudi
Ubaudi war Beifahrerin eines Wagens, der bei einer Spritztour als Totalschaden endete. Die Schuld dafür schob sie auf die profitabelst mögliche Geldquelle, die verfügbar war: Mazda Motors, Erbauer des Unglücksautos. Ubaudi verlangte "mehr als 150.000 US-Dollar" vom Autobauer, mit der Begründung Mazda "hätte es unterlassen, eine Anleitung für den gefahrlosen und korrekten Gebrauch der Sicherheitsgurte bereitzustellen". Man hofft natürlich, dass die Mazda-Anwälte sie vor Gericht schwören lassen werden, dass sie noch nie zuvor Sicherheitsgurte angelegt hat. Noch, dass sie jemals mit einem Flugzeug geflogen ist und dass sie zu dumm ist, um herauszufinden, wie man einen Sicherheitsgurt anlegt. Das Urteil steht noch aus.

And the winner of the 2004 True Stella Award: Mary Ubaudi of Madison County, Ill. Ubaudi was a passenger in a car that got into a wreck. She put most of the blame on the deepest pocket available: Mazda Motors, who made the car she was riding in. Ubaudi demands "in excess of $150,000" from the automaker, claiming it "failed to provide instructions regarding the safe and proper use of a seatbelt." One hopes Mazda's attorneys make her swear in court that she has never before worn a seatbelt, has never flown on an airliner, and that she's too stupid to figure out how to fasten a seatbelt.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:06

Stella Awards 2005


Platz 7: Bob Dougherty
Ein harmloser Scherz und die Folgen: Im beschaulichen Louisville, Colorado beschmierte ein Witzbold einen Toilettensitz in der örtlichen Filiale der Ladenkette "Home Depot" - und der arme Bob Dougherty klebte fest, als er sich darauf niederließ. "Das ist nicht der Fehler von Home Depot", erkannte Dogherty völlig richtig. Als Entgegenkommen bot ihm der Baumarkt dann immerhin 20.000 US-Dollar an. Darauf beschwerte sich Dougherty, das Angebot sei beleidigend - und verklagte Home Depot auf drei Millionen Dollar.

#7: Bob Dougherty. A prankster smeared glue on the toilet seat at the Home Depot store in Louisville, Colo., causing Dougherty to stick to it when he sat down. "This is not Home Depot's fault," he proclaimed, yet the store graciously offered him $2,000 anyway. Dougherty complained the offer is "insulting" and filed suit demanding $3 million.


Platz 6: Barbara Connors
Eigentlich nichts Ungewöhnliches: Barbara Conners saß im Auto - und ihr 70-jähriger (!) Schwiegersohn am Steuer. Doch der Unglücksrabe versenkte das Auto im Connecticut River und Barbara gleich mit. Gott sei Dank waren innerhalb weniger Minuten Rettungstaucher am Unfallort und konnten Conners lebend bergen. Allerdings erlitt die Dame Hirnschäden durch ihr beinahe-Ertrinken. Den Fahrer verklagen? Sicher, man könnte sagen, das ist begründet. Aber Connors verklagte auch die tapferen Rettungstaucher, die ihr eigenes Leben riskiert hatten, um ihres zu retten.

#6: Barbara Connors of Medfield, Mass. Connors was riding in a car driven by her 70-year-old(!) son-in-law when they crashed into the Connecticut River, and Connors sank with the car. Rescue divers arrived within minutes and got her out alive, but Connors suffered brain damage from her near-drowning. Sue the driver? Sure, we guess that's reasonable. But she also sued the brave rescue workers who risked their lives to save hers.


Platz 5: Michelle Knepper
Frau Knepper suchte sich aus dem Telefonbuch einen Arzt, der ihr Fett absaugen sollte. Sie ließ den Eingriff vornehmen, obwohl der Doktor "nur" Dermatologe (also Hautarzt) und nicht Schönheitschirurg war. Nachdem es Komplikationen gab, beschwerte sich Knepper, sie hätte diesen Arzt natürlich niemals ausgesucht, wenn sie gewusst hätte, dass er für solche Eingriffe keine Zertifizierung der Kammer besitzt. Sie vertraute also eher dem Telefonbuch-Eintrag, als beim Arzt nachzufragen oder sich einmal die Diplome an der Wand anzusehen! Also verklagte Knepper ... die Telefongesellschaft! Und gewann 1,2 Millionen US-Dollar PLUS 375.000 Dollar für ihren Ehemann wegen "Verlusts ehelicher Dienste und Gemeinschaft".

#5: Michelle Knepper of Vancouver, Wash. Knepper picked a doctor out of the phone book to do her liposuction, and went ahead with the procedure even though the doctor was only a dermatologist, not a plastic surgeon. After having complications, she complained she never would have chosen that doctor had she known he wasn't Board Certified in the procedure. (She relied on the phonebook listing over asking the doctor, or looking for a certificate on his wall?!) So she sued ...the phone company! She won $1.2 million plus $375,000 for her husband for "loss of spousal services and companionship."


Platz 4: Rhonda Nichols
Die Provinz ist langweilig? Von wegen: Rhonda Nichols teilte mit, dass ein Wildvogel sie vor "Lowe's" Heimwerkerladen in Fairview Heights "angegriffen" und verletzt hätte. Richtig: VOR dem Geschäft. Dennoch befand sie Lowe's für schuldig, wilden Vögeln zu erlauben, frei in der Luft herumzufliegen. Zwar meldete Nichols den Vorfall nie bei Lowe's, verklagte die Heimwerkerkette aber auf "mindestens" 100.000 US-Dollar an Schadenersatz. Im Januar 2006 wurde der Fall vom Gericht abgelehnt.

#4: Rhonda Nichols. She says a wild bird "attacked" her outside a home improvement store in Fairview Heights, Ill., causing head injuries. That's right: outside the store. Yet Nichols still held the Lowe's store responsible for "allowing" wild birds to fly around free in the air. She never reported the incident to the store, but still sued for "at least" $100,000 in damages. In January 2006, the case was thrown out of court.


Platz 3: Barnard Lorence
Lorence schaffte etwas Alltägliches: Er überzog sein Bankkonto. Als ihm die Bank daraufhin eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellte, erhob er Klage wegen "Stress und Schmerz" und den Schlafstörungen, die er deshalb bekommen hatte. Einige hunderttausend Dollar, so Lorence, wären ja nur "ein Klaps auf die Hand" - während sein Streitwert in Höhe von zwei Millionen US-Dollar wohl eher einem Hieb mit dem Vorschlaghammer gleichkommt. Pervers!

#3: Barnard Lorence of Stuart, Fla. Lorence managed to overdraw his own bank account. When the bank charged him a service fee for the overdraft, he filed suit over his "stress and pain" and loss of sleep over the fee. A few hundred thousand bucks, he says, will only amount to a "slap on the wrist", whereas the $2 million he's suing for is more like being "paddled". Kinky!


Platz 2: Wanita "Renea" Young
Zwei junge Mädchen hatten als anonyme Geste nachbarschaftlicher Nettigkeit Kekse gebacken und sie heimlich vor den Türen der Nachbarn deponiert. Bei einer riefen sie mit ihrer Aktion allerdings keine Freude hervor: Wanita Young erschreckte sich, als sie die Teenager auf der Verande vor ihrem Haus hörte. Zwar entschuldigten sich die beiden Mädchen - auch schriftlich - bei ihr, doch Young verklagte sie trotzdem auf 3000 US-Dollar: Wegen der "erlittenen Pein". Als Young dann 900 US-Dollar gewonnen (!!) hatte, posaunte sie ihren Fall in lokalen Zeitungen und TV-Sendungen heraus. Jetzt ist sie schockiert, dass jeder in Durango sie für ihre Boshaftigkeit hasst - und fürchtet, dass sie deshalb vielleicht umziehen muss. Aber hey: Sie hat gewonnen!

#2: Wanita "Renea" Young of Durango, Colo. Two neighborhood teens baked cookies for their neighbors as an anonymous gesture of good will, but Young got scared when she heard them on her front porch. They apologized, in writing, but Young sued them anyway for causing her distress, demanding $3,000. When she won(!!) $900, she crowed about it in the newspaper and on national TV. Now, she's shocked (shocked!) that everyone in town hates her for her spite, and is afraid she may have to move. But hey: she won.


Und der Gewinner des Stella Awards 2005 ist: Christopher Roller
Professionelle Zauberkünstler verwirren Christopher Roller. Deshalb verklagte er die beiden US-Star-Magier David Blaine und David Copperfield zur Herausgabe ihrer Berufsgeheimnisse - oder sie müssen ihm zehn Prozent ihrer lebenslangen Einnahmen zahlen. Das wäre bei David Copperfield immerhin ein geschätzter Streitwert von 50 Millionen US-Dollar und auch bei David Blaine würden immer noch zwei Millionen US-Dollar fließen. Die Grundlage dieser Klage ist so schlicht, wie überzeugend: Roller behauptet, dass die Zauberer den Regeln der Physik trotzen, und somit "göttliche Kräfte" einsetzen. Aber da Roller (zumindest nach eigenen Angaben) GOTT ist, stehlen ihm die beiden "irgendwie" diese Kraft.

And the winner of the 2005 True Stella Award: Christopher Roller of Burnsville, Minn. Roller is mystified by professional magicians, so he sued David Blaine and David Copperfield to demand they reveal their secrets to him -- or else pay him 10 percent of their lifelong earnings, which he figures amounts to $50 million for Copperfield and $2 million for Blaine. The basis for his suit: Roller claims that the magicians defy the laws of physics, and thus must be using "godly powers" -- and since Roller is god (according to him), they're "somehow" stealing that power from him.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:06

Stella Awards 2006


Platz 5: Marcy Meckler
Nach einem Shoppingbummel durch ein Einkaufszentrum wurde Meckler vor dem Gebäude von einem Eichhörnchen "angegriffen", das sich dort zwischen den Bäumen und Sträuchern tummelte. Während Meckler "verzweifelt veruchte, dem Eichhörnchen zu entkommen und es von ihrem Bein zu entfernen, stürzte sie und erlitt schwere Verletzungen", hieß es in der Klageschrift des nachfolgenden Prozesses. Die Klage vertrat die Ansicht, das alles der Fehler des Einkaufszentrums sei, weil dieses es unterlassen hätte, Meckler "davor zu warnen, dass draußen Eichhörnchen leben". Als Wiedergutmachung für die erlittene Verzweiflung verlangte Marcy Meckler "mindestens" 50.000 US-Dollar.

#5: Marcy Meckler. While shopping at a mall, Meckler stepped outside and was "attacked" by a squirrel that lived among the trees and bushes. And "while frantically attempting to escape from the squirrel and detach it from her leg, [Meckler] fell and suffered severe injuries," her resulting lawsuit says. That's the mall's fault, the lawsuit claims, demanding in excess of $50,000, based on the mall's "failure to warn" her that squirrels live outside.


Platz 4: Ron und Kristie Simmons
Justin, der vierjährige Sohn des Ehepaares Simmons kam bei einem tragischen Unfall mit einem Rasenmäher in seiner Kita ums Leben. An seinem Tod war eindeutig die Nachlässigkeit des Kita-Betreibers Schuld, selbstverständlich wäre ein Klage gegen das Kita-Personal völlig berechtigt gewesen. Als allerdings Ron und Kristie herausfanden, dass die Kita nur bis zu einer Schadenssumme von 100.000 Dollar versichert war, ließen sie die Klage fallen. Statt dessen verklagten sie den Hersteller des 16 Jahre alten Rasenmähers, weil die Maschine keine Sicherheitsvorrichtung hatte. Das solche Sicherheitsvorrichtungen zum Herstellungszeitpunkt des Rasenmähers gar nicht erfunden waren, geschweige denn damals von irgend jemandem gefordert wurden, interessierte die Simmons' nicht. Eine mitfühlende Jury sprach den Eltern tatsächlich zwei Millionen Dollar zu.

#4: Ron and Kristie Simmons. The couple's 4-year-old son, Justin, was killed in a tragic lawnmower accident in a licensed daycare facility, and the death was clearly the result of negligence by the daycare providers. The providers were clearly deserving of being sued, yet when the Simmons's discovered the daycare only had $100,000 in insurance, they dropped the case against them and instead sued the manufacturer of the 16-year-old lawn mower because the mower didn't have a safety device that 1) had not been invented at the time of the mower's manufacture, and 2) no safety agency had even suggested needed to be invented. A sympathetic jury still awarded the family $2 million.


Platz 3: Robert Clymer
FBI-Agent Clymer, der an "einer großen Sache" in Las Vegas dran war, sorgte dort für einen Aufruhr, verlor das Magazin seiner Pistole und fuhr dann - blau wie eine Haubitze - seinen offenen Kleintransporter zu Schrott. Clymers Blutalkoholwert lag bei 0,306 Promille, drei Mal mehr als die zulässige Promillegrenze in Nevada. Er bekannte sich des Fahrens unter Alkoholeinfluss für schuldig, weil "von Beamten erwartet wird, dass sie zu ihren Fehler stehen und sie korrigieren", wie sein Anwalt erklärte. Trotzdem besaß Clymer die Frechheit, den Hersteller seines Kleintransporters zu verklagen - und den Händler, bei dem er den Wagen gekauft hatte. Denn "er verlor irgendwie das Bewusstsein" und der Kleinlaster "produzierte irgendwie ziemlichen Qualm, der das Wageninnere füllte." Genau: Der Unfall unter Alkoholeinfluss war gar nicht sein Fehler, sondern der Kleinlaster war Schuld. Clymer ist genau der Typ Mensch, den man gern im Namen des Gesetzes eine Waffe tragen lässt.

#3: Robert Clymer. An FBI agent working a high-profile case in Las Vegas, Clymer allegedly created a disturbance, lost the magazine from his pistol, then crashed his pickup truck in a drunken stupor -- his blood-alcohol level was 0.306 percent, more than three times the legal limit for driving in Nevada. He pled guilty to drunk driving because, his lawyer explained, "With public officials, we expect them to own up to their mistakes and correct them." Yet Clymer had the gall to sue the manufacturer of his pickup truck, and the dealer he bought it from, because he "somehow lost consciousness" and the truck "somehow produced a heavy smoke that filled the passenger cab." Yep: the drunk-driving accident wasn't his fault, but the truck's fault. Just the kind of guy you want carrying a gun in the name of the law.


Platz 2: KinderStart.com
Diese fachspezifische Suchmaschine wollte Google zwingen, die KinderStart-Seite in ihre Liste aufzunehmen. Außerdem sollte Google offenlegen, wie sein "Page Rank"-System funktioniert und KinderStart.com viel Geld zahlen, da sie Konkurrenten seien. Da sie bei Google keinen höheren Rang einnehmen, behaupten sie, dass Google KinderStart.com in ihrem konstitutionellen Recht auf freie Meinungsäußerung behindert. Selbst wenn man gutwillig davon ausgeht, dass die KinderStart-Betreiber tatsächlich Konkurrenten von Google sind, warum um alles in der Welt glauben sie, dass es die Aufgabe von Google ist, ihnen bei ihrem Geschäftserfolg zu helfen? Doch selbst wenn Google die Website von KinderStart.com schlecht bewertet und ein Gericht dann anordnet, Google möge das ändern - wo bleibt dann das Recht von Google auf den im Grundgesetz verankerten Anspruch auf freie Meinungsäußerung?

#2: KinderStart.com. The specialty search engine says Google should be forced to include the KinderStart site in its listings, reveal how its "Page Rank" system works, and pay them lots of money because they're a competitor. They claim by not being ranked higher in Google, Google is somehow infringing KinderStart's Constitutional right to free speech. Even if by some stretch they were a competitor of Google, why in the world would they think it's Google's responsibility to help them succeed? And if Google's "review" of their site is negative, wouldn't a government court order forcing them to change it infringe on Google's Constitutional right to free speech?


Und der Gewinner des Stella Awards 2006 ist: Allen Ray Heckard
Obwohl Heckard fast acht Zentimeter kleiner, 25 Pfund leichter und acht Jahre älter als Ex-Basketball-Star Michael Jordan ist, behauptet der Mann aus Portland, Oregon, dass er Jordan ziemlich ähnlich sieht - und man ihn oft mit ihm Jordan verwechselt. Daraus leitete Heckard einen Anspruch auf 52 Millionen Dollar ab, die er für "Beleidigung und andauernden Schaden" wollte, außerdem forderte er zusätzliche 364 Millionen Dollar als Schadensersatz für "seelischen Scherz und Leiden". Die gleiche Summe verlangte er auch noch von Nike-Mitbegründer Phil Knight und kam so auf den üppigen Betrag von 832 Millionen Dollar. Allerdings ließ er die Klage fallen, nachdem die Nike-Rechtsanwälte eine Runde mit ihm gequatscht hatten und ihm wahrscheinlich erklärten, was sie alles von ihm einklagen würden, wenn er mit dem Unsinn nicht aufhört.

And the winner of the 2006 True Stella Award: Allen Ray Heckard. Even though Heckard is 3 inches shorter, 25 pounds lighter, and 8 years older than former basketball star Michael Jordan, the Portland, Oregon, man says he looks a lot like Jordan, and is often confused for him -- and thus he deserves $52 million "for defamation and permanent injury" -- plus $364 million in "punitive damage for emotional pain and suffering", plus the SAME amount from Nike co-founder Phil Knight, for a grand total of $832 million. He dropped the suit after Nike's lawyers chatted with him, where they presumably explained how they'd counter-sue if he pressed on.
Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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Sonntag, 6. Januar 2008, 00:07


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Statistisch gesehen, verbringt der durchschnittliche Mensch 6 Wochen seines Lebens mit dem Vorspiel, erlebt dabei 16 Stunden seinen Höhepunkt. Er steht 6 Monate im Stau und bügelt 6 Monate. Ausserdem guckt er 5,5 Jahre TV und schläft insgesamt 24 Jahre. Quelle: Geo Wissen

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